Er macht Kinder zu Killern | STRG_F
đ Recherchedokument zum Film: https://1.ard.de/STRG_F_Crime_Akquise_2_0
Hinweise:
Aus Teilen dieser Recherche haben wir bereits 2025 einen Film gemacht. Er wurde von YouTube gelöscht, da er einen Clip enthielt, in dem ein TĂ€ter tödliche SchĂŒsse abgab und sich selbst dabei filmte. Der Clip war bereits geblurrt und uns ist von YouTube nicht die Möglichkeit gegeben worden, ihn nachtrĂ€glich aus dem Film zu entfernen, daher bleibt er auf YouTube offline.
Ihr könnt den Film dennoch sehen, es gibt ihn noch in der ARD Mediathek:
https://www.ardmediathek.de/video/strg_f/wie-jugendliche-von-kriminellen-rekrutiert-werden-oder-strg_f/funk/Y3JpZDovL2Z1bmsubmV0LzExMzg0L3ZpZGVvLzIwNjc4MTEvc2VuZHVuZw
Im Herbst 2025 haben wir die Recherche dann wieder aufgenommen, neue FĂ€lle betrachtet und alte FĂ€lle nach neuen Hinweisen durchsucht.
Der so entstandene Film lief am 21.12. im NDR, als ergĂ€nzende Doku zu einem Tatort Special. In der Doppelfolge des Hamburger Tatorts geht es ebenso um Jugendliche, die fĂŒr Straftaten rekrutiert werden.
Ihr könnt euch den Tatort hier anschauen:
Episode 1, Ein guter Tag:
https://www.ardmediathek.de/video/tatort/ein-guter-tag/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9kODJhZGY5Zi05OTc2LTQ2NzktYmZhYy0zMjE1MGIyYzBmOWVfZ2FuemVTZW5kdW5n
Episode 2, Schwarzer Schnee:
https://www.ardmediathek.de/video/tatort/schwarzer-schnee/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS83NDJhYmI3MC1hOGEzLTQ3M2MtODYwMi1kZTFlNTU2YjcxN2VfZ2FuemVTZW5kdW5n
Zu diesem Film:
Ein 15-JĂ€hriger schieĂt in Hamburg. In Nordrhein-Westfalen wird ein Paar entfĂŒhrt und brutal gefoltert. Ermittler sprechen von einer neuen Form der Gewalt â und von TĂ€tern, die offenbar sehr jung sind. In dieser STRG_F-Recherche rekonstruieren wir mehrere FĂ€lle aus Deutschland. Es zeigt sich ein Muster: dass die zum Teil minderjĂ€hrigen TĂ€ter gezielt von Kriminellen fĂŒr die Straftaten angeworben wurden. Ăber soziale Netzwerke kommen Kinder und Jugendlich mit Kriminellen in Kontakt und so auch zur ersten Auftragstat. Auf Telegram, Snapchat oder TikTok tauchen Jobangebote auf, die schnelles Geld, Status oder das Begleichen von Schulden versprechen. Wer einmal eine Tat zusagt, kann offenbar nicht mehr zurĂŒck.
Die Recherche fĂŒhrt unter anderem nach Köln. Im sogenannten Kölner Drogenkrieg eskaliert nach einem groĂen Cannabis-Raub die Gewalt mit EntfĂŒhrungen, Folter, Explosionen und SchĂŒssen. Wir sprechen mit TĂ€tern, AnwĂ€lten, Ermittlern, und Betroffenen und verfolgen die digitalen Spuren der Rekrutierung.
Sie fĂŒhren uns auch zu einem sogenannten âMordmaklerâ, einem Mittelsmann in den Niederlanden, der die Verbrechen logistisch organisiert: ihren Ablauf plant, sich um die Beschaffung von Tatwaffen kĂŒmmert, Kontakte zu Rekrutierern unterhĂ€lt und durch ihn die jungen TĂ€ter fĂŒr die Tat beauftragt.
Verbrechen als Dienstleistung â wer kann es stoppen?